Donnerstag, 26. Februar 2009

Umweltfreundlich

Ein Bericht in der Wiler Zeitung vom Donnerstag, den 26. Februar 09 berichtet über die Kläranlage der Gemeinde Kirchberg in Bazenheid. Diese wurde im Herbst 08 mit einer Medaille „médaille d’eau“ für effiziente und umweltfreundliche Energienutzung ausgezeichnet. Mit dem neuen Bau können sie 50% der benötigten Energie selbst herstellen. Sie haben die alten Gasmotoren durch Blockheizkraftwerke ersetzt. Diese Kraftwerke werden mit Gas aus den Faulanlagen gespeist und erzeugen Strom.
Ich finde es eine super Lösung. Die Energie geht so nicht verloren und wird weiterverwendet. Schön finde ich auch, dass ein solches gelungenes Projekt ausgezeichnet wird!


Am Freitag, 27. Februar 09 gab es einen kurzen Bericht über Energie-Förderbeiträge an Bauherren. Da heisst es, dass die Gemeinde Oberuzwil Bauherren finanziell unterstützt, wenn sie Mehraufwendungen im Interesse der Ökologie auf sich nehmen. Den Fokus legen sie auf Aktivitäten, die dazu beitragen den CO2-Ausstoss zu senken. Das Vorhaben wird in Kraft gesetzt, wenn es an der Bürgerversammlung genehmigt wird. Ich hoffe es wird angenommen. Für die Geschäfter ist es schwierig auf dem heutigen Arbeitsmarkt mitzuhalten. Somit ist es besonders wichtig, solche Aktivitäten/Ideen zu unterstützen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Zeitungsberichte zum Thema

Im Tagblatt vom 24. Feburar befindet sich ein Bericht über eine Motion, lanciert von drei St.Galler Kantonsräten, zum Thema Littering. Sie wollen mit diesem Vorstoss erreichen, dass die Take-away Betreiber die Kosten für die Reinigung der Strassen mittragen.
Bis heute tragen diese rechtliche keine Verantwortung für die Abfallberge, die sie auslösen. Ich finde dies einen guten Vorstoss: Müssten sie für den verursachten Müll bezahlen, der mühsam auf den Strassen aufgelesen werden muss, so würden sie ihre Verpackungsart vielleicht ja überdenken. Im Bericht wird auch nochmals darauf hingewiesen, dass für Littering auf der Strasse seit dem 1. Januar 09 Bussen verteilt werden. Ich hoffe nur, die Polizei ist sich nicht zu Schade, dies auch wirklich einzufordern, wenn sie jemandem beim Littering erwischen.

Im zweiten Bericht, den ich zum Thema gefunden habe, geht es um den Klima-Cocktail, der momentan die Erde beherrscht. Die Schweiz erlebt den kältesten Winter seit langem und da könnte man ja meinen die globale Erwärmung sei noch nicht wirklich präkar. Heinz Wanner, Professor für Geografie und Klimatologie belernt uns aber eines besseren: Augrund eines Winters können keine Rückschlüsse auf die globale Erwärmung gezogen werden. Dies müsse längerfristig betrachtet werden. Heinz Wanner zeigt auf, dass der Mensch für viele Phänomene die Ursache ist.
Ich finde, dies ist hier vielen Menschen nicht bewusst. Es sind ja momentan vor allem die ärmeren Ländern, wie beispielsweise in Afrika und Asien, welche unter der Hitze leiden oder von !uberschwemmungen überrascht werden.
Uns Europäer wird es vermutlich erst bewusst werden, wenn es auch hier zu einer Katastrophe kommt. Dies stimmt mich traurig! Warum braucht es immer zuerst Leid, bevor wirklich gehandelt wird?
Jeder von uns, sollte seinen lebenstil überdenken und seinen Egoismus ein kleines Stückchen zurückschrauben... Dann wäre die Welt schon viel besser dran!

Montag, 23. Februar 2009

Verwirrender Klima-Cocktail

In der NZZ am Sonntag (22. Februar 2009, S. 25) habe ich einen Artikel von Heinz Wanner, Professor für Geografie und Klimatologie, gelesen, der vom diesjährigen starken Winter und dessen Korrelation mit der globalen Erwärmung berichtet. Wanner weist darauf hin, dass der harte Winter nicht über die globale Erwärmung hinwegtäuschen kann. Schaut man nämlich über die Schweizer Grenzen hinaus, ist der Winter in Europa ausgesprochen warm. Wanner betont vor allem die Wichtigkeit der „globalen Sicht“, die auch Al Gore in „An inconvenient truth“ anspricht. Der Einfluss des Menschen durch den Treibhauseffekt, die Luftverschmutzung und die Veränderung der Erdoberfläche durch Verstädterung, Abholzung usw. ist immens, und die Erwärmung der Ozeane könnte vielleicht bald noch zu einem grösseren Problem werden als die Erwärmung der globalen Atmosphäre.
Der Bericht zeigt auch den Schadenanteil der reicheren Länder im Vergleich zu den ärmeren auf und die Tatsache, dass schliesslich die Armen zuerst von den Folgen betroffen sind. Wir haben also eine Verantwortung gegenüber den Entwicklungs-ländern, die wir dringlichst wahrnehmen müssen.

Auch wenn heute vielleicht bereits kleine Schritte zur Verbesserung unternommen werden, ist es schwierig, Menschen von etwas zu überzeugen, was sie aufgrund des Wohlstandes nicht erkennen oder einfach nicht sehen wollen. Müssen wir wirklich zuerst einmal richtig leiden, damit die Klimapolitik Fortschritte erzielen kann?

Dass Nachhaltigkeit auch ohne Leidensdruck möglich ist, zeigt ein Artikel aus dem heutigen St. Galler Tagblatt (23. Februar 2009, S.11). Darin ist vom ersten Mehrfamilienhaus der Schweiz, das mehr Energie produziert, als es selber benötigt, die Rede. Dieses Haus versorgt sich komplett selbst und erzeugt zusätzlich noch Überschussenergie in Form von Warmwasser und elektrischem Strom, die an die Nachbargebäude abgegeben werden. Auf diese Weise können jährlich12 000 Liter Heizöl eingespart werden.

Erstaunlich finde ich, dass die Baukosten für dieses Haus nur 15% höher sind, als bei einem ganz gewöhnlichen Haus. Ich kann mir sehr gut vorstellen, später selbst einmal ein solches Minergie-Haus zu bauen. Natürlich sind dazu die finanziellen Mittel notwendig. Heute wird leider aber oft der finanzielle Mehraufwand dem höheren, nachhaltigen Lebensstandard vorgezogen.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Wow - 2.3 Planeten Fussabdruck

Es war sehr spannend meinen ökologischen Fussabdruck und mit dem CO2-Rechner meinen CO2 Verbrauch in Tonnen berechnen zu lassen. Die Ergebnisse der beiden Tests haben mich schockiert. Mein CO2 Ausstoss liegt durchschnittlich bei 10 Tonnen. Hätten alle Erdbewohner meinen Lebensstil, bräuchten wir 2.3 Planeten, um den Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken. Damit liege ich im Bereich des Schweizer Durchschnitts mit 2.9 Planeten. Ich wundere mich nicht, dass die USA im Durchschnitt 5.6 verbraucht, bin aber überrascht, dass es mit dem durchschnittlichen Lebensstil von China genügen würde unseren Ressourcenverbrauch mit unserem Planeten zu decken. Hätte ich nicht gedacht! Da können wir uns ein Beispiel an den Chinesen nehmen!

Ich fand beide Tests interessant, doch war die Antwortauswahl beim footprint sehr eingeschränkt. Ich denke, das verfälscht die Auswertung. Der Test von WWF war jedoch einfacher auszufüllen als derjenige vom CO2-Rechner. Man musste beim CO2-Rechner vieles über den eigenen Lebensstandard wissen. Da ich noch zu Hause wohne, habe ich mich mit den Geräten, wie der Heizung, dem Boiler, dem Kühlschrank oder der Waschmaschine noch selten auseinandergesetzt.
Da ich aber bald ausziehen möchte, ist es von grossem Vorteil, dass ich nun weiss, auf was ich achten muss/kann!

Mein Verbesserungspotenzial liegt bei der Benützung von Kurz- und Mittelstreckenflügen. Die sollte ich auf die Bahn verlegen. Auch wäre es nachhaltiger, wenn ich den Öffentlichen Verkehr immer benutzen würde. Ich besitze das GA und benutze leider trotzdem noch 1 – 2 Mal in der Woche das Auto meiner Eltern. Dann wäre es super, wenn ich bei der Ernährung auf Bio-Produkte umsteigen würde. Dieser Vorschlag kann ich im Moment noch nicht realisieren, da ich finanziell nicht in der Lage bin. Ich werde aber bestimmt, wenn ich als Primarlehrerin arbeite, Bioprodukte einkaufen. Ein weiterer Vorschlag ist, dass wir auf Ökostrom umsteigen und das Warmwasser mit Solarenergie aufbereiten sollen. Das liegt jetzt noch nicht in meiner Macht. Ich werde meinen Eltern diesen Vorschlag aber gerne weiterleiten.

Es ist sehr spannend sich Gedanken über den eigenen Verbrauch zu machen. Zurzeit wohne ich, wie bereits gesagt, noch bei meinen Eltern. Im Bereich Ernährung und Wohnen habe ich also nur wenige Möglichkeiten mitzuentschieden. Bald ist es aber soweit, dass ich selbst diese Entscheidungen treffen muss. Somit finde ich es sehr hilfreich diese Tests gemacht zu haben und über diese Themen nachzudenken. Ich werde dann bestimmt den einen und/oder anderen Vorschlag umsetzen und mir nochmals über meinen footprint Gedanken machen.

Darinka
Beängstigende Tatsachen

Ich fand es einerseits sehr spannend, meinen Einfluss auf die Umwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. Andererseits auch irgendwie beängstigend, obwohl ich mit meinen Werten im oder unter dem Durchschnitt liege. Hätten alle meinen Lebensstil, so bräuchte es 2,4 Planeten. Mein CO2 Verbrauch liegt bei 9,9 t. Meine Resultate entsprechen sicherlich nicht 100% der Wahrheit, weil man vor allem beim Footprint als Antwort oft nur Ja oder Nein auswählen konnte, obwohl manchmal keines von beiden auf mich zutraf. Vor allem beim zweiten Test gab es zudem Fragen, bei denen ich ins Wanken kam, weil ich noch keine eigene Wohnung besitze und mich bisher kaum mit den Strom- und Wasserquellen in unserem Haus auseinandergesetzt habe. Ausserdem gingen die Fragen, vor allem beim CO2-Rechner bis ins kleinste Detail, deren Beantwortung eine längere Beobachtung und Auswertung meiner Verhaltensweisen voraussetzen würde. Trotzdem war ich überrascht, wie gross mein Fussabdruck ist, wobei ich dies in erster Linie der Tatsache zuschreibe, dass ich im Besitz eines Autos bin.
Glücklicherweise legt meine Mutter grossen Wert auf einen sparsamen Lebensstandard, aber halt nur soweit sie dies auch beeinflussen kann (Nahrungsmittel, Wasser- und Stromverbruach, Benutzung der ÖV, Abfalltrennung), sodass ich im Bereich Ernährung sehr kleine Werte habe. Auch haben wir an eingien Orten in der Wohnung Energiesparlampen und ich achte immer darauf, alle elektronischen Geräte nach dem Gebrauch ganz auszuschalten.

Meine Verbesserungspotenziale liegen hauptsächlich in der Verlegung des Autofahrens auf den öffentlichen Verkehr. Durch diese Auswertung wurde mir wieder einmal bewusst, wie schnell man von einem Auto abhängig wird und wie bequem damit doch alles ist. Es motiviert mich zu eineren bewussten Benutzung meines Autos. Dies ist allerdings nur bedingt möglich, da ich aufgrund meiner sportlichen Tätigkeit nun mal aufs Auto angewiesen bin. Für kleinere Strecken werde ich mir in Zukunft aber bestimmt zweimal überlegen, ob ich dafür wirklich das Auto brauche.
Auch im Wasserverbrauch habe ich bereits Massnahmen getroffen und beim WWF zwei Wassersparer für die Wasserhähnen in der Küche und im Bad bestellt. Sie kontrollieren den Wasserverbrauch und bringen ausserdem etwas Farbe in die Wohnung ;-).

Ich mache mir oft Gedanken über die verschwenderische Nutzung der Ressourcen unseres Planeten durch den Menschen. Erschreckende Bilder von der alljährlichen Massenjagd auf Delfine und Kleinwale in Japan und Dänemark, die Ausrottung von bereits bedrohten Tierarten sowie beispielsweise die Rodung der Regenwälder unserer Erde beschäftigen mich immer wieder. Irgendwie fühle ich mich machtlos. Trotzdem denke ich, kann ich auch schon mit kleinen Massnahmen, wie zum Beispiel dem sparsamen Wasserverbrauch, oder der Nutzung von Recycling Produkten, etwas zur nachhaltigen Nutzung beitragen und meinen Footprint verkleinern.

Annatina Benz



Dienstag, 17. Februar 2009

My footprint

Ich fand es sehr spannend, zu sehen, welche Auswirkungen mein Lebensstil auf die Umwelt hat.
Bei beiden Umfragen schnitt ich im Durchschnitt zu anderen Europäern gut ab. Hätten alle meinen Lebensstil so bräuchte es 2.2. Planeten und ich verbrauche 7,7 t CO2. Damit liege ich bei beidem unter dem Durchschnitt. Ich war aber schockiert, dass auch ich noch einen Fussabdruck von 2,2 Planeten habe.
Bei mir Zuhause wird grossen Wert gelegt auf einen "nachhaltigen" Lebensstandard. Würde ich nicht mehr bei meiner Familie wohnen, sähen die Werte wahrscheindlich ein bisschen anders aus. Mir persönlich ist aber das Energiesparen auch sehr wichtig.

Meine Verbesserungsmöglichkeiten sind: Weniger Fleischkonsum, Ausschalten der elektronischen Geräte (was ich nie mache!) und Kurzstreckenflüge auf die Bahn verlegen

Ich habe mir vor allem über den letzten Punkt schon viele Gedanken gemacht. Es ist einfach sehr verlockend das Flugzeug zu nehmen, um für einige Tage eine Städtereise zu machen. Erstens ist es oftmals günstiger und sicher bequemer. Mir reicht häufig die Zeit auch nicht um mit dem Zug zu reisen. Dies möchte ich aber in Zukunft ändern. Lieber einmal pro Jahr richtig verreisen, als viele solcher Kurztripps zu machen. Dies ist mein persönliches Geschenk an die Umwelt!:-)

PS: Erstaunt hat mich, dass im Fussabdruckvergleich China so weit hinten liegt.
Dies hätte ich nicht gedacht. Der Lebensstil der Chinesen ist sogar nachhaltig (d.h. unter einem Planeten im Durchschnitt). Ich denke, mit diesen Ergebnissen sollten bei Umweltfragen in Zukunft nicht immer primär (oder sekundär nach der USA) die Chinesen angeklagt werden.

Anna Heule

Montag, 16. Februar 2009

Gugus
mer hends gschafft! =) Jo, nur no 12 Wuche

zur Erinnerung

Noch 12 Wochen - für euch noch 13 ... dann .... ab die Post! =)

süpi

Wir haben eine eigene Bloggseite - so lässig!
Erster Versuch....