Es war sehr spannend meinen ökologischen Fussabdruck und mit dem CO2-Rechner meinen CO2 Verbrauch in Tonnen berechnen zu lassen. Die Ergebnisse der beiden Tests haben mich schockiert. Mein CO2 Ausstoss liegt durchschnittlich bei 10 Tonnen. Hätten alle Erdbewohner meinen Lebensstil, bräuchten wir 2.3 Planeten, um den Ressourcenverbrauch nachhaltig zu decken. Damit liege ich im Bereich des Schweizer Durchschnitts mit 2.9 Planeten. Ich wundere mich nicht, dass die USA im Durchschnitt 5.6 verbraucht, bin aber überrascht, dass es mit dem durchschnittlichen Lebensstil von China genügen würde unseren Ressourcenverbrauch mit unserem Planeten zu decken. Hätte ich nicht gedacht! Da können wir uns ein Beispiel an den Chinesen nehmen!
Ich fand beide Tests interessant, doch war die Antwortauswahl beim footprint sehr eingeschränkt. Ich denke, das verfälscht die Auswertung. Der Test von WWF war jedoch einfacher auszufüllen als derjenige vom CO2-Rechner. Man musste beim CO2-Rechner vieles über den eigenen Lebensstandard wissen. Da ich noch zu Hause wohne, habe ich mich mit den Geräten, wie der Heizung, dem Boiler, dem Kühlschrank oder der Waschmaschine noch selten auseinandergesetzt.
Da ich aber bald ausziehen möchte, ist es von grossem Vorteil, dass ich nun weiss, auf was ich achten muss/kann!
Mein Verbesserungspotenzial liegt bei der Benützung von Kurz- und Mittelstreckenflügen. Die sollte ich auf die Bahn verlegen. Auch wäre es nachhaltiger, wenn ich den Öffentlichen Verkehr immer benutzen würde. Ich besitze das GA und benutze leider trotzdem noch 1 – 2 Mal in der Woche das Auto meiner Eltern. Dann wäre es super, wenn ich bei der Ernährung auf Bio-Produkte umsteigen würde. Dieser Vorschlag kann ich im Moment noch nicht realisieren, da ich finanziell nicht in der Lage bin. Ich werde aber bestimmt, wenn ich als Primarlehrerin arbeite, Bioprodukte einkaufen. Ein weiterer Vorschlag ist, dass wir auf Ökostrom umsteigen und das Warmwasser mit Solarenergie aufbereiten sollen. Das liegt jetzt noch nicht in meiner Macht. Ich werde meinen Eltern diesen Vorschlag aber gerne weiterleiten.
Es ist sehr spannend sich Gedanken über den eigenen Verbrauch zu machen. Zurzeit wohne ich, wie bereits gesagt, noch bei meinen Eltern. Im Bereich Ernährung und Wohnen habe ich also nur wenige Möglichkeiten mitzuentschieden. Bald ist es aber soweit, dass ich selbst diese Entscheidungen treffen muss. Somit finde ich es sehr hilfreich diese Tests gemacht zu haben und über diese Themen nachzudenken. Ich werde dann bestimmt den einen und/oder anderen Vorschlag umsetzen und mir nochmals über meinen footprint Gedanken machen.
Darinka
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Du sprichst mir aus dem Herzen. Wir haben so n etwa dieselben "Probleme"...Reisen zu viel, nehmen zu oft das Auto und Bio-Produkte können wir uns auch noch nicht wirklich leisten. Aber darauf sensibilisiert sein, das ist doch schon etwas. Bleiben wir dran und betrachen wir unsere Footprints!
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AntwortenLöschenHey Darinka! Ich sehe es ziemlich ähnlich wie du. Es ist ziemlich schwierig, momentan den eigenen Lebensstandard zu verändern. Einerseits fehlt einem das Geld, andererseits ist man auch abhängig von den Eltern oder den Mitbewohner und man kann nicht von einem Tag auf den anderen komplett umstellen. Dennoch kann es eine Chance für eine Verbesserung sein, sobald die Zukunft (Wohnung, Job) gewiss ist. In diesem Sinne: Viel Erfolg für die Zukunft und deine Vorhaben!
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