Dienstag, 17. März 2009

Frühling

Ich nahm mir für meinen Blogauftrag die Zeit um den „Bärensberg“ zu laufen. Das ist ein nahe gelegener Wald mit einem schönen Fussweg. Ich gehe oft dort hin oder an die Thur, wenn ich in der Natur sein möchte.

Wenn ich im Wald bin, nehme ich die Natur mit allen Sinnen war. Ich rieche die Erde und die Bäume. Ich höre das Rauschen des Windes durch die Tannen, die Vögel zwitschern und die Insekten surren. Ich sehe die schöne Natur, wie sie in Harmonie lebt.

Der Montag war ein perfekter Tag, um in die Natur zu gehen. Die Sonne schien und man sah schon die ersten Frühlingsblumen. Nach diesem langen Winter war es sehr schön, wieder einmal nach draussen zu gehen, sich an der Sonne zu wärmen und Gedanken los die Natur zu geniessen.

Das bewusste Wahrnehmen der Natur weckt in mir viele verschiedene Gefühle. Einerseits denke ich mir jedes Mal, dass ich eigentlich mehr Zeit in der Natur verbringen und sie geniessen sollte, weil ich merke, wie gut sie mir tut. Dann gibt sie mir auch das Gefühl, als ob die Zeit stehen bleibt. In der Natur geht alles viel langsamer. Jede einzelne Pflanze nimmt sich die Zeit, die sie braucht. Das zeigt mir wieder auf, dass wir Menschen zu hektisch sind und uns selbst einen zu grossen Stress machen. Auch gibt mir das bewusste Wahrnehmen der Natur das Gefühl von Freiheit. In den Dörfern und Städten ist alles mit Beton zugemauert. Das engt ein. In der Natur fühle ich mich freier.

Es bedeutet mir viel, dass ich ein Teil der Natur bin. Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat somit auch mit diesem Naturbezug zu tun. Ich möchte der Natur Sorge tragen, damit man sie noch lange so geniessen kann.

3 Kommentare:

  1. Hallo Darinka

    Du hast recht, man sollte sich wirklich mehr diese Auszeit nehmen und einmal raus aus dem Alltagsstress. Mit fällt dies auch vor allem dann wieder auf, wenn ich es mache - dann wird einem bewusst, dass man sich diese Zeit wirklich öfter nehmen sollte. Einfach mal abschalten und all die kleinen Wunder der Natur betrachten und geniessen.

    AntwortenLöschen
  2. Oh wie schön ist dieser Vergleich zwischen der Gemütlichkeit der Natur und der Hektik unserer Gesellschaft. Den nehme ich mir beim nächsten Ausflug in die Natur als Grübel-Gedanken mit.

    S.Schädler, LG 06 D/e

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Darinka

    Du hast recht, in der Natur geht alles viel langsamer, irgendwie stressfrei und doch verändert sie sich durch den (schlechten) Einfluss der Menschen so schnell. Auch ich möchte, dass uns die Natur so wie sie jetzt ist, noch lange erhalten bleibt. Dafür braucht es ein Umdenken vieler Menschen und ein Bewusstsein für den Umgang mit der Natur. Auch ich nehme mir vor, in Zukunft wieder öfters in die Natur zu gehen.

    Annatina Benz LG 06Ad

    AntwortenLöschen